80 Jahre nach dem Kriegsende: Wie bleibt die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg lebendig?
80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stellt sich die Frage, wie Erinnerungskultur heute und in Zukunft gestaltet werden kann. Wie gelingt es, das Gedenken an Krieg, Nationalsozialismus, Gewalt und Unrecht auch dann lebendig zu halten, wenn Zeitzeug:innen immer seltener persönlich berichten können?
Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion in Heilbronn, bei der Expert/-innen aus Bildung, Geschichtsforschung und der Zivilgesellschaft diskutieren, wie Erinnerungsarbeit auf lokaler Ebene auch künftige Generationen erreichen kann.
Welche Formate der Geschichtsvermittlung sprechen junge Menschen an? Wie lässt sich Erinnerungskultur an Schulen, in Projekten oder im öffentlichen Raum nachhaltig gestalten? Und welche Rolle spielt die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit für die Stärkung unserer Demokratie?
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Geschichte, Erinnerungskultur und Gedenkarbeit in Heilbronn interessieren – besonders auch an Pädagog/-innen, Schüler/-innen, Multiplikator/-innen und Engagierte der Zivilgesellschaft.
Auf dem Podium diskutieren:
• Agnes Christner, Heilbronner Bürgermeisterin für Bildung, Kultur und Soziales
• Melanie Haußmann, geschäftsführende Schulleiterin für Grund-, Haupt- und Realschulen in Heilbronn
• Günther Spengler, Vorsitzender Freundeskreis Synagoge Heilbronn e.V. und Mitbegründer der Initiative „Stolpersteine in Heilbronn“
• Peter Wanner, Historiker und ehem. Mitarbeiter des Stadtarchivs
• Schüler N.N., 11. Klasse Bildungszentrum St. Kilian
Moderation: Peter Hawighorst, vhs-Leiter
Die Podiumsdiskussion ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen, die in Heilbronn an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren erinnern.
Status:
Kursnr.: X101A139
Beginn: Mi., 30.04.2025, 18:00 - 19:30 Uhr
Dauer: 1
Kursort: vhs, Deutschhof, Raum U21/DHF-Keller
Gebühr: 0,00 €
Kirchbrunnenstr. 12
74072 Heilbronn
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